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COVID-19 - Edilizia e Installazione e Impianti - Obblighi del lavoratore

Nelle FAQ del Governo, laddove si fa riferimento a chi opera in cantiere, si stabilisce che: «nell’ipotesi in cui un lavoratore impiegato in un cantiere, rientrato nel luogo di propria residenza/domicilio per la fruizione di un periodo di congedo o riposo, decida di non tornare presso la sede di cantiere senza che sussista alcun impedimento di carattere sanitario, debitamente certificato, tale decisione dovrà considerarsi quale autonoma scelta del lavoratore che, seppur dettata da comprensibile preoccupazione per il pericolo di contagio, sarà valutata dall’impresa appaltatrice alla luce delle disposizioni contrattuali».

COVID-19 Chiusi i cantieri ad eccezione dei piccoli lavori edili, installazione e manutenzione fino a 5 addetti

Il Presidente della Provincia di Bolzano ha emesso un'ordinanza con  cui dispone la chiusura di tutti i cantieri ad esclusione di quelli impegnati nella realizzazione di opere necessarie ad assicurare la fornitura di servizi pubblici essenziali alla popolazione, ovvero al ripristino di strutture o alla sanificazione di impianti a seguito di eventi o malfunzionamenti, nonché tutte le attività di manutenzione, installazione e piccoli lavori edili e non edili, salvaguardando tutte le disposizioni di legge previste e i protocolli di sicurezza anti-contagio e assicurando la presenza massima di 5 lavoratori in loco.

Il personale impiegato nelle predette attività, così come quello sanitario impiegato nell’emergenza sanitaria o quello reclutato dalla protezione civile per l’attuazione di misure di contrasto alla propagazione del virus, può essere ospitato in strutture ricettive, che permangono, per il resto, chiuse al  pubblico.

Ordinanza

COVID-19 – Empfehlung der Schließung der Baustellen vom 16.03 – 22.03.2020

Die Sozialpartner im Bauwesen und Südtirol haben sich auf folgenden Text geeinigt:

 "Wir befinden uns in schwierigen Zeiten. Umso wichtiger ist, dass Südtirol zusammensteht und die Sozialpartner zusammenhalten. Absolute Priorität hat die Gesundheit der Bevölkerung und so gilt es, die Krise zu meistern.

Wir sind alle aufgerufen unseren Beitrag zu leisten, welchen auch wir als Sozialpartner des Baus ohne zu zögern erbringen werden.

Wir sind uns alle einig, dass die Sicherheit unserer Mitarbeiter höchste Priorität hat. Deshalb empfehlen wir dort, wo die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen nicht möglich ist, diese Baustellen im Sinne der Gesundheit unserer Mitarbeiter einzustellen.

Verschärft wird dieses Problem auch von der zunehmend schwerer werdenden Belieferung der Baustellen mit den nötigen Baumaterialen.

In Anbetracht dieser Notlage empfehlen wir eine vorübergehende Schließung dieser Baustellen,
von Montag 16.03.2020 bis zum Sonntag, 22.03.2020.

Die Sozialpartner empfehlen in diesem Zusammenhang diese Woche die Arbeit zu unterbrechen, jedoch zeitgleich, um Lohnausgleich anzusuchen mit folgender Begründung: „Verbreitung des Coronavirus eindämmen, da die Sicherheitsbestimmungen nicht gewährleistet werden können.“

Die Sozialpartner verpflichten sich in diesem Zusammenhang alle notwendigen Schritte zu setzen, um die Auswirkungen auf Unternehmen und Arbeitnehmer so gering wie möglich zu halten. Zudem werden mit der öffentlichen Verwaltung und mit den entsprechenden Dachverbänden Gespräche zur bestmöglichen Abfederung geführt.

Die Kosten dieser außerordentlichen Baueinstellung müssen von allen gemeinsam geschultert werden. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen dazu müssen ehest möglichst geschaffen werden.

Abschließend wird darauf hingewiesen, dass morgen, Freitag 13.03.2020, ein Dekret erlassen werden soll, welches die Möglichkeiten in Bezug auf die Lohnausgleichkasse regelt. Wir werden Sie umgehend über die diesbezüglichen Neuerungen informieren.

 #südtirolhältzusammen #altoadigerestaunito #südtiroltëgnadüm

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